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Vom Roten Kreuz zum Zweckverband
Dienstag, den 22. Februar 2011 um 14:19 Uhr

Übernahme der Leitstellen-Beschäftigten formeller Akt - Für viele Rettungsassistenten stehen Schulungen an

Amberg. (san) Richard Donhauser spricht von einem formellen Akt. "Die Betriebsüberführung hat reibungslos geklappt", sagt der Geschäftsführer des Zwecksverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, Betreiber der künftigen Integrierten Rettungsleitstelle (ILS). Damit meint er, dass 17 Rettungsassistenten, die bis zum 31. Dezember 2010 beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) angestellt waren, seit 1. Januar Beschäftigte des Zweckverbandes sind. "Das war nur ein Dienstherrenwechsel, ohne negative Folgen", so Donhauser. Seinen Worten nach gab es für die Belegschaft bereits eine Betriebsversammlung.

 

Lehrgänge stehen an
Die in der Integrierten Leitstelle tätigen Angestellten müssen sowohl Rettungsassistenten als auch Hauptbrandmeister sein. Deshalb stünden für insgesamt 14 Beschäftigte heuer die beiden Feuerwehrmodule I und II an. Pro Modul sind die Teilnehmer dann nach Worten von Richard Donhauser sechs oder sieben Wochen auf Lehrgang. "Jeder fehlt also 13 bis 14 Wochen", so der Geschäftsführer.


23 Leute für Echtbetrieb
Deshalb würden demnächst zwei neue Disponenten eingestellt, die dann diese Ausfallzeiten mit kompensieren sollen, sowie ein Sachbearbeiter für die Alarmierungspläne. Wenn die Integrierte Rettungsleitstelle in den Echtbetrieb geht, sollen 23 Leute dort tätig sein.
Stadtbrandrat Bernhard Strobl, der als Projektsteuerer für die Integrierte Leitstelle fungiert, erklärt, dass für das neue EDV-System die Daten für die Alarmpläne neu eingepflegt werden müssten. "Das sind Unmengen", bekennt er. Für die neuen Datenstrukturen sei bereits mit der Erfassung begonnen worden.

 

Quelle: Amberger Zeitung

 
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